VW VW Passat G60 Syncro Umbau : Baujahr 1991, sieht noch echt gut aus für sein Alter und der Lack glänzt auch noch schön.
Die komplette Umbaustory ist wieder nach den einzelnen Arbeiten gegliedert. So bleibt nachvollziehbar, was bei jedem Schritt gemacht wurde. Die Hinweise und Bildbeschreibungen stammen aus den ursprünglichen Umbauseiten.
Alle Arbeiten in der ursprünglichen Reihenfolge. Ein Klick auf ein Bild öffnet den großen Bildbetrachter.
VW VW Passat G60 Syncro Umbau : Baujahr 1991, sieht noch echt gut aus für sein Alter und der Lack glänzt auch noch schön.
VW VW Passat G60 Syncro Umbau : Der Passat ist noch kpl. original und er wurde von den Vorbesitzern sehr gut gepflegt.
VW VW Passat G60 Syncro Umbau : Trotzdem muß ich an dem Wagen noch einiges verändern damit er so ist wie ich ihn mir vorstelle :-)
Der Motorraum. 160 PS dank G60 Lader.
Die gute Pflege sieht man auch dem Motorraum und dem Motor an.
Von unten ist der Passat auch noch sehr gut, kein Rost und die Syncro Technik funktioniert auch noch einwandfrei.
Die Syncro Technik mit der Visco Kupplung und der Auspuffanlage mit Doppelkat und doppeltem Mittelschalldämpfer.
Der ziemlich verrostete Endtopf. Die Vorbesitzer hatten das original Endrohr gegen ein einfaches Metallrohr getauscht und daneben einfach noch so ein Metallrohr angeschweißt damit es "sportlicher" aussieht .... tststs
Die Aussenhülle ist sehr dünn und an einigen Stellen schon weggerostet. Da ein neuer Syncro Endtopf bei VW ein kleines Vermögen kostet repariere ich den lieber selber.
Ich habe die Aussenhülle vorsichtig mit der Flex und einer Trennscheibe aufgetrennt um diese dann vom Endtopf zu trennen.
Von unten sieht die Aussenhülle auch nicht mehr so gut aus.
Hier die abgetrennten Teile der Aussenhaut.
Den Endtopf habe ich dann mit einer Flex mit Drahtbürstenaufsatz blank geschliffen. Nach dem vermessen der Breite und des Umfangs habe ich mir dann ein 2 mm starkes Stahlblech angefertigt das ich als neue Aussenhülle für den Endtopf verwende.
Dieses 2 mm starke Stahlblech habe ich dann um den Endtopf geschweißt. War natürlich nicht so einfach da man dieses starke Stahlblech nicht so einfach biegen kann, aber mit einer Presse und Schraubzwingen geht es relativ gut.
Sieht doch gut aus und es hält dank des 2 mm Stahlblechs länger als jeder neue Endtopf von VW :-)
Als nächstes habe ich die angeschweißten Endrohre abgetrennt und den Auspuffhalter wieder angeschweißt. Da ich noch ein gebrauchtes ovales DTM Endstück hier hatte habe ich das angeschweißt, sieht doch schon viel besser aus.
Nach dem verputzen der Nähte ist der Endtopf jetzt bereit um lackiert zu werden.
Der Endtopf wurde mit mehreren Schichten hitzeschutzbeständiger Grundierung und Lack lackiert.
So, fertig. Der Endtopf sitzt wieder an seinem Platz und alles ist dicht.
Die schwarzen Hella DE Scheinwerfer mit den schwarzen Blinkern kosten zwar ein haufen Geld, aber sie sind es wert da man damit ein besseres Licht hat und sie dem Passat ein schönes Gesicht verleihen.
Noch sind die original Scheinwerfer verbaut.
Nach der demontage der Frontmaske kommt man gut an die Schrauben der Scheinwerfer.
So, der erste Hella Scheinwerfer ist montiert und angeschlossen.
Nachdem ich zwischenzeitlich noch den Zahnriemen mitsamt der Spannrolle, den Keilrippenriemen und die Keilriemen ausgetauscht hatte bin ich gegen abend auch fertig mit der Montage der schwarzen Hella Scheinwerfer.
Macht direkt einen ganz anderen Eindruck :-)
Der neue Look meines Passats gefällt mir sehr gut ... hat wenigstens nicht jeder.
Die normalen Rückleuchten wollte ich durch schwarze ersetzen. Es gibt da welche von Treser die dem Passat eine schönere und sportlichere Heckansicht verleihen.
Noch sind die original Heckleuchten verbaut.
Dann wollen wir die mal demontieren ...
So, die schwarzen Treser Rückleuchten sind montiert und angeschlossen.
Macht doch direkt einen viel besseren Eindruck.
So gefällt mir das Heck schon viel besser :-)
Da man ja einen G Lader in bestimmten Abständen überholen lassen sollte werde ich den jetzt mal ausbauen da ich nicht weiß wann er das letzte mal kpl. nachgesehen und überholt wurde.
Von aussen macht er noch einen sehr guten Eindruck. Er ist auf jeden Fall schon mal beim Vorbesitzer ausgewechselt worden da er von 1999 stammt (Datumsstempel auf dem Gehäuse).
Hier sieht man die Halteplatte an der der Lader festgeschraubt wird.
Der Laderhalter ist ein wenig Ölversifft, aber das ist ja normal.
Hier der ausgebaute G60 Lader.
Es ist noch der originale schmale Zahnriemen verbaut, den werde ich direkt gegen einen 16 mm Zahnriemen austauschen bevor der Lader wieder an seinen angestammten Platz zurück kommt.
Eine der häufigsten Ursachen für einen Laderschaden ist ein kaputter Zahnriemen. Wie man hier bei meinem Lader gut sehen kann fehlen dem Zahnriemen schon so einige Zähne. Wie gut das ich den ausgebaut habe und zum überholen gebe. Lange wäre das nicht mehr gut gegangen !!
Hier ein Bild wo man besser den kaputten Zahnriemen bzw. die fehlenden Zähne sehen kann.
Ansonsten macht er noch einen sehr guten Eindruck. Von innen ist er zwar etwas mit Öl versifft, aber das ist ja normal bei den Ladern.
Nach einiger Recherche im Internet bin ich auf die Firma SLS gestoßen. Die sind mit die größten und besten in Sachen G Lader Überholung. Dann mal den Lader gut verpacken und ab damit zu SLS.
Das Druckrohr in dem der Temperatursensor bzw. das Potiometer eingebaut ist und der Druckschlauch der oben an die Dosselklappe dran geht.
Der Druckschlauch der vom Ladeluftkhler kommt und an das Druckrohr dran geht.
Dies ist der Druckschlauch der vom Schalldmpfer des G Laders kommt und in das Metall Verbindungsrohr mndet.
Hier sieht man die Anordnung der Ladedruckrohre im Motorraum.
Der Druckschlauch an der Drosselklappe und das Druckrohr mit dem Temperatursensor bzw. Potiometer.
Der Druckschlauch der vom Metall Verbindundungsrohr kommt und in den Ladeluftkhler mndet.
Der Ladeluftkühler.
Das Metall Verbindungsrohr mit dem Druckschlauch zum G Lader.
Ich hatte noch ein VW Golf I Cabrio Sportline rumstehen der damals original vom Werk aus Recaro Sitze verbaut bekam.
Diese Sitze sollten nun in meinem Passat G60 Syncro verbaut werden weil man da echt gut drin sitzt und einen genialen Seitenhalt mit hat.
Die Rcksitzbank passt so nicht in den Passat, das wird noch viel Arbeit ...
Das erste reinstellen der Recaro Sitze in meinen Passat. Sieht doch sehr gut aus und die roten Streifen passen auch sehr gut zu der roten Farbe meines Autos :-)
Leider ist nichts mit einfach so einbauen da sich die Konsolen der Sitze total unterscheiden. Hier sieht man das die Recaro Konsolen an den Seiten noch Metallverstrebungen haben womit die Seitenpolster gehalten werden.
Auch die Führungen die in den Führungsschienen gleiten sind unterschiedlich. Die vom Passat sind an der linken Aussenseite (Fahrersitz) bzw. rechten Aussenseite (Beifahrersitz) wesentlich breiter als die der Golf I Cabrio Konsolen.
Also habe ich einfach die Metallverstrebungen für die Seitenpolster von den Golf Konsolen abgetrennt um diese an die Passat Konsolen anzuschweißen.
Nach dem genauen ausmessen der Postition und des Winkels habe ich die Vertrebungen angeschweißt.
Die erste Anprobe des Seitenpolsters.
Das Seitenpolster sitzt genau da wo es hin soll.
Sieht doch gut aus :-)
Hier die fast fertige Passat Konsole der Fahrerseite an der schon 3 der 4 Verstrebungen angeschweißt sind.
Die Verstrebungen sitzen perfekt.
Die Passat Beifahrer Konsole muß ich jetzt noch umschweißen.
Die fertige Fahresitz Konsole und die noch zu bearbeitende Beifahersitz Konsole mit den schon abgetrennten Verstrebungen der Recaro Golf I Konsole.
Hier die beiden fertig umgeschweißten Passat Konsolen.
Jetzt noch die Schweißnähte verputzen, grundieren und Farbe drüber und schon können die Sitze wieder zusammen gebaut werden.
Vor dem Passat G60 fuhr ich diesen Passat 16V mit 2 Liter und 136 PS.
Der 16V Passat hatte eine kpl. schwarze Innenausstattung.
In meinem G60 Passat war die Innenausstattung in grau gehalten was mir gar nicht gefiel, also beschloß ich die Innemnausstattungen der beiden Passats zu tauschen.
Also wurden zuerst mal die vorderen Sitze aus dem G60 ausgebaut.
Da muß noch einiges raus ...
Der Ausbau der 2-geteilten Rücksitzbank.
So, die kpl. Sitzausstattung, der Kofferraum Teppich und die Blechabdeckungen der Reserveradmulde sind nun ausgebaut.
Teppich, Türverkleidungen, A-B-C Säulen und Kofferraumverkleidungen müssen auch noch raus.
Der gleiche Ausbau muß natürlich auch bei meinem 16V Passat gemacht werden.
Als ich die Kofferraum Verkleidungen beim G60 demontiert hatte sah ich das beim hinteren rechten inneren Radhaus durchrostungen vorhanden waren.
Die A-B-C Säulen Verkleidungen und der Dachhimmel sind nun auch demontiert.
Die Mittelkonsole ist schon demontiert, jetzt muß noch das Lenkrad und das Armaturenbrett ausgebaut werden.
So, das Armaturenbrett ist nach viel Arbeit nun auch endlich ausgebaut.
Hier sieht man die ganzen Teile die mittlerweile aus den beiden Passats ausgebaut wurden.
Der innen zerlegte 16V Passat.
Der Innenraumm des 16V Passats muß ja nun auch wieder mit den grauen Teilen aus dem G60 komplettiert werden, hier die Bilder der Arbeiten.
Oje ... da müssen noch viele Teile verbaut werden damit er wieder nach einem Auto aussieht ... :-)
Sooo ... der Teppich, die Türverkleidungen und das Armaturenbrett sind schon mal wieder eingebaut. Jetzt nur noch alles verkabeln.
Das Armaturenbrett ist jetzt wieder kpl. verkabelt und alles funktioniert einwandfrei.
Die Rücksitzbank ist auch schon wieder drin, die graue Innenausstattung steht dem blauen Passat gar nicht so schlecht.
Viel Arbeit, aber so langsam wirds :-)
Jetzt noch die vorderen Sitze einbauen und schon ist er wieder komplett.
Nach viel Arbeit sieht doch alles wieder super aus :-)
Der fertig überholte G60 Lader ist endlich wieder da.
Er sieht wieder aus wie neu :-)
Ein Blick ins innere des Laders.
Sehr gute Arbeit von SLS, alles kpl. überholt.
Macht alles einen sehr guten Eindruck.
Es wurde auch sofort und ein verstärkter 16mm Zahnriemen von Gates mit den nötigen 16mm Riemenräder verbaut, das hält viel besser als der serienmäßige dünne Zahnriemen.
Hier ein besseres Bild der verbauten 16mm Komponenten.
Ich freue mich schon drauf wenn der G-Lader endlich wieder verbaut ist :-)
So, der überholte G60 Lader ist wieder eingebaut.
Der Lader ist zwar schon drin, aber bis er wieder läuft sind noch einige Arbeiten nötig.
Das kpl. Ladeluftsystem muß noch eingebaut werden.
Hier sieht man den inneren Halter bzw. die Verstrebung die den G60 Lader mit dem Motorblock verbindet.
Hier sieht man den Ladedruck Schlauch der vom Ladeluftkühler kommt.
Der originale Ladeluftkühler vom Passat G60 sitzt vorne links unter dem Kotflügel hinter der Stoßstange.
Der Keilrippenriemen sitzt auch wieder an seinem Platz.
Der G-Lader Schalldämpfer mit dem Druckschlauch zum Ladeluftkühler und das Bypassrohr ist jetzt auch wieder eingebaut.
Hier ein besseres Bild des Schalldämpfers und des Druckschlauchs.
Der G60 Lader und die Lichtmaschine.
Sieht alles wieder aus wie neu :-)
Jetzt muß noch das Druckrohr vom Ladeluftkühler zur Drosselklappe verbaut werden.
So, fertig. Alle Teile wurde wieder eingebaut.
Der Motorraum ist mit der ganzen Technik gut voll gepackt.
Sieht super aus. Jetzt mal starten und endlich kann ich dann wieder den genialen G-Lader Sound hören :-)
Er sprang sofort an und lief rund.
So, fertig. Dann mal schauen was sonst noch so alles auf der ToDo Liste steht ...
Als nächstes kümmere ich mich um die durchrostung am hinteren inneren rechten Radkasten.
Dieser Rostschäden entsteht weil im Radkasten der Tankstutzen lang läuft. Auf und an dem Tankstutzen sammelt sich Dreck der immer nass bzw. feucht bleibt. Im laufe der Jahre führt dies zur durchrostung des Radkastens. Wenn man alle 4 Wochen mal mit einem Dampfstrahler den Zwischenraum sauber macht kann man solche Schäden vermeiden.
Der Plastik Tank sitzt beim Syncro Passat hinter und auch über der Hinterachse.
Der Tank ist zwei geteilt, er besteht aus dem Tank und einem kleinen Tankstutzen. Wie man hier gut erkennen kann ist der Tankstutzen in den Tank gesteckt. Alle Versuche den Tankstutzen aus dem Tank zu ziehen sind gescheitert, er steckt zu tief im Tank. Also muß wohl oder übel der Tank abgelassen bzw. ausgebaut werden.
Oben an Tanklochblech ist auch schon leichter Rost, dies muß auch gemacht werden.
Das mit dem ablassen des Tanks geht nicht so einfach weil er über der hinteren Syncro Antriebstechnik eingebaut ist.
Der Endtopf muß für diese Arbeiten auch demontiert werden. Dann wird das hintere Getriebe abgestützt und die hintere Getriebe Verstrebung los geschraubt. Diese ist mit je 2 Schrauben am rechten und linken Holm verschraubt.
Auch nach dem ablassen des Tanks lässt sich der Tankstutzen nicht aus dem Tank ziehen. Er ist einfach zu tief drin und der Platz fürs raus ziehen reicht nicht aus. Also raus mit dem kpl. Tank.
Die hintere Getriebe Verstrebung muß kpl. demontiert werden, dann kann man den Tank so weit ablassen das man die Entlüftungsleitungen vom Tank abziehen kann. Sinnvoll ist wenn man diese Arbeit zu zweit macht oder, wie ich es hier gemacht habe, einen Motorheber zur Abstützung des Tanks verwendet.
So, jetzt die Hinterachse noch ein wenig runter lassen, dann müsste man den Tank ausgebaut bekommen.
So, der Tank ist nun endlich ausgebaut. Was für ein Aufwand nur wegen so einem kleinen Rostloch.
Ohne den riesen Tank ist da richtig Platz.
Hier sieht man sehr schön die hinteren Antriebswellen und das hintere Getriebe mit dem Halter und dem Silentblock der an die Querverstrebung angeschraubt ist.
Nun kann man den Rostschaden begutachten und man kommt gut dran um die nötigen Arbeiten auszuführen.
Hier ein Bild des riesigen Syncro Tanks. Er fasst 70 Liter Sprit.
Hier sieht man gut das der Tank nach oben abgewinkelt ist damit er noch über die hintere Syncro Technik passt.
Bevor das Auto auf Arbeitshöhe herunter gelassen werden kann muß die hintere Getriebe Verstrebung wieder montiert werden. Um den Radkasten zu schweißen muß man alle Scheiben und alles was man vor den Funken schützen will großflächig abhängen bzw. abkleben.
Da sich die Flex- und Schweißfunken sofort in Scheiben einbrennen muß man alles großflächig vor den Funken schützen.
Hier sieht man noch mal gut welchen Schaden die mangelnde Pflege verursacht hat. Im Radkasten kann man gut die Halterung für den Tankstutzen erkennen.
Mit einer kleinen Flex mit Drahtbürstenaufsatz habe ich rund um die Roststelle mal den Unterbodenschutz weg geschliffen. Wie man hier gut sieht ist der Schaden größer als auf den ersten Blick vermutet.
Von innen sieht man gut das auch der Halter für den Tankstutzen von innen gut verrostet ist, also muß auch der erneuert werden. Um den Halter zu entfernen habe ich mit einem Schweißpunkt Bohrer die von innen gut zu sehenden Schweißpunkte aufgefräst.
So, der Halter ist raus. Jetzt sieht man das darunter auch noch Rost vorhanden ist. Das muß alles weg. Um besser dran zu kommen habe ich zwischenzeitlich auch noch den Stoßdämpfer ausgebaut.
Und so siehts mittlerweile von innen aus. Ist noch viel Arbeit bis es wieder aussieht wie neu. Aber alles kein Problem.
Hier ein Bild von dem verrostetem Tankstutzen Halter. Bei VW gibt es den zum Glück noch neu und einzeln zu kaufen. Also habe ich den sofort bestellt.
Nach dem demontieren des Stoßdämpfers kam noch diese Stelle zum vorschein. Die muß natürlich auch sofort mit repariert werden.
Um zu sehen wie weit der Rost vorgedrungen ist muß man die Stellen großflächig blank schleifen.
So sehen die Schäden von oben aus.
Als erstes habe ich mich um den Rostschaden hinter dem Stoßdämpfer gekümmert. Alles Blech an dem Rost ist muß weg geschnitten werden um weiteren Rostfraß vorzubeugen.
Wie man hier gut erkennen kann ist der Rost zwischen der Verbindung bzw. Blechüberlappung der hinteren Stoßdämpferaufnahme und des hinteren inneren Radkastens entstanden.
Nachdem die Stellen auch von innen blank geschliffen und ein passendes Blech zugeschnitten wurde habe ich das Blech und die Naht der Blechüberlappung verschweißt.
Mit vielen Schweißpunkten wurde so nach und nach das Blech eingeschweißt. So entsteht eine kpl. geschlossene Schweißnaht in die kein Wasser mehr eindringen kann. Die Blechüberlappung der Stoßdämpferaufnahme wurde mit einer durchgehenden Naht verschweißt.
Nachdem die Schweisnähte mit einer kleinen Flex mit Schruppscheibe verputzt wurden habe ich das obere Blech der Tankstutzen Aufnahme großflächig raus getrennt.
So, der Rost ist nun kpl. beseitigt. Dann kann ich mich nun an das verschließen der Löcher machen.
Zuerst habe ich mir ein 2mm starkes Blech zugeschnitten und es so gedängelt das es möglichst genau dem rausgetrennten entspricht.
Das neue Blech ist nun fast kpl. eingeschweißt. Auch dies wird mit vielen einzelnen Punkten geschweißt so das eine durchgehende Schweißnaht entsteht.
So siehts von unten aus. Von unten wird das Blech auch noch mit einer kpl. Naht verschweißt damit dort keine Feuchtigkeit mehr eindringen und Rost verursachen kann.
Nachdem das Blech von unten verschweißt wurde habe ich die Schweißnähte vorsichtig mit einer kleinen Flex mit Schruppscheibe verputzt.
Am Tanklochblech von innen ist auch noch eine durchrostung. Auch dies kommt daher weil sich dort im laufe der Jahre Dreck absetzt der immer feucht bleibt. Um solche Schäden zu vermeiden sollte man den inneren Radkasten alle paar Wochen mal gründlich mit einem Dampfstrahler reinigen.
Nachdem der Rost kpl. mit der kleinen Flex mit Drahtbürsten Aufsatz entfernt wurde habe ich ein 2mm Blech angefertigt, es gebogen und dann eingeschweißt. Auch inneren rund am Tanklochblech wurde der Rost beseitigt und vorsichtig alles neu verschweißt.
Nach dem verputzen mit der kleinen Flex mit Schruppscheibe sieht alles wieder wunderbar aus :-)
Der neue Tankstutzen Halter passt perfekt an mein selbst gemachtes Reparaturblech. Es wurde auch mit einer kpl. Naht verschweißt. Damit dort kein Dreck und kein Wasser eindringen kann wurden die 2 serienmäßigen Wasserablauflöcher zugeschweißt. Wo nichts mehr rein kann brauchst schließlich auch nichts mehr raus :-)
So, damit wären die Schweißarbeiten am hinteren Radkasten kpl. abgeschlossen. Sieht doch wieder super aus und hält länger als alles originale. Jetzt noch alles mit Sikaflex versiegeln, dann grundieren, mit U-Schutz steichen, in Wagenfarbe lackieren und die Hohlräume mit Hohlraumversiegelung schützen.
So siehts nach dem ersten grundieren mit Rostschutzfarbe aus.
Der grundierte Innenradkasten.
Der grundierte Innenradkasten oben am Tanklochblech.
Das Radhaus innen wurde angeschliffen und 2 mal grundiert.
Nach dem lackieren mit der originalen Wagenfarbe sieht wieder alles so aus als wenn dort nie ein Schaden gewesen wäre.
Im Radkasten wurde nach dem auftragen der 3ten Grundierung alles mit Sikaflex abgedichtet und dann mit U-Schutz gestrichen. Jetzt muß der Radkasten nur noch in original Wagenfarbe lackiert werden.
In meinem G60 Passat waren bisher nur mechanische Fensterheber verbaut ich hätte aber gerne elektrische. Also habe ich mir einen kpl. Satz elektrischer Fensterheber mit dem kpl. Kabelbaum und dem Steuergerät besorgt.
Hier sieht man den kpl. Kabelbaum mit dem Steuergerät der elektrischen Fensterheber.
Ich fange mit der Fahrertüre an. Hier sieht man wie es aussieht wenn man die 2 teilige Türverkleidung demontiert hat.
Nach dem entfernen der Türfolie kann man einen Blick in die Türe werfen. Hier sieht man den Stellmotor der Zentralverriegelung und den Kabelbaum zum elektrisch verstellbaren Aussenspiegel. Jetzt muß erst mal der manuelle Fensterheber demontiert werden.
So, der manuelle Fensterheber ist ausgebaut.
Hier sieht man den manuellen und den elektrischen Fensterheber für die Fahrertüre.
In die Beifahrertüre wurde mittlerweile der elektrische Fensterheber eingebaut.
Die Fahrertüre mit dem elektrischen Fensterheber.
Kabelchaos ...
Das linke Steuergerät ist für die elektrischen Fensterheber, das rechte ist für das ABS System. Beide Steuergeräte sitzen in der Mulde unter der Rücksitzbank.
Nachdem die Fahrertüre kpl. verkabelt wurde, habe ich die neue Leder Türverkleidung verbaut. Sieht sehr nobel aus :-)
Die demontage des mechanischen Fensterhebers an der Türe hinten links.
Nach dem entfernen der Türfolie sieht man den mechanischen Fensterheber.
Der Kabelbaum wurde in der Türe verlegt und der elektrische Fensterheber wurde montiert.
So, die Türe hinten links ist nun auch wieder zusammengebaut. Die neue Leder Türverkleidung sieht super aus.
Die vordere und hintere rechte Türe ist jetzt auch fertig um- und zusammen gebaut.
Alles funktioniert einwandfrei und die Leder Türverkleidungen verleihen dem Innenraum einen sehr nobelen Eindruck.
Der Umbau auf elektrische Fensterheber und Leder Türverkleidungen ist damit auch erfolgreich abgeschlossen.
Der vordere schwarze Teppich und das schwarze Armaturenbrett aus dem 16V Passat sind nun in meinem G60 eingebaut.
Jetzt muß etwas Kabelsalat erledigt werden und das Cockpit wieder an seinen Platz.
Sieht doch mit dem schwarzen Teilen schon viel besser aus als mit dem grauen, so gefällt mir das schon wesentlich besser :-)
Die erste Probefahrt verlief ohne Probleme. So sieht mein G60 Passat jetzt von innen aus.
Hier ein Bild auf denen man die extra für den Passat umgebauten Recaro Sitze aus dem Golf I Sportline gut sehen kann. Die Rückbank ist noch nicht umgebaut, das kommt aber noch.
Die Recaro Sitze bieten sehr guten Seitenhalt und man sitzt echt total klasse da drin. Selbst auf langen Strecken bekommt man keinen Aua Hintern :-)
Als nächstes stand das tönen der beiden hinteren Türscheiben, der beiden hinteren Seitenscheiben und der Heckscheibe mit tiefschwarzer Folie auf der ToDo Liste.
Hier sieht man das erste grobe anpassen und zurecht schneiden der tiefschwarzen Folie für die Heckscheibe.
So siehts von innen aus. Macht doch direkt einen viel besseren Eindruck :-)
Die Folie soll kpl. eingekebt werden, also ohne das einfachere 2-teilen. Ich mag es nicht wenn mittendrin eine Naht zu sehen ist. Ist aber schwierig da die Heckscheibe gewölbt ist und dadurch immer Blasen kommen.
Jetzt noch mit viel Geduld die ganzen Blasen raus rackeln, dann ist die Heckscheibe schon mal fertig getönt.
Die Heckscheibe ist jetzt blasenfrei und die linke hintere Seitenscheibe ist jetzt auch mit Folie beklebt.
Als nächstes kommt die rechte hintere Seitenscheibe dran.
Die fertig getönte linke hintere Seitenscheibe von aussen.
Die fertig getönte linke hintere Seitenscheibe von innen.
Ein paar Stunden später ist auch die rechte hintere Seitenscheibe und die linke hintere Türe mit der tiefschwarzen Folie versehen.
Ist zwar sehr viel Arbeit das alles vernünftig zu machen, aber sieht echt super aus :-)
So, jetzt noch die Türe hinten links, dann sind wir endlich fertig.
Die demontage der Türe hinten rechts. Diese muß man auseinader bauen um die Scheibe da raus zu holen. Denn nur so kann man die Folie optimal auf der Scheibe anbringen.
Auch von innen sieht es super aus. An dieser Stelle muß ich 1000 dank und ein riesen Lob an meinen Freund J.J. aussprechen ohne den ich diese Arbeiten nicht geschafft hätte !!
Hier jetzt die ersten Bilder nach dem gemachten Reparaturen und Umbauten.
Sieht doch schon ganz gut aus.
Die schwarz getönten Scheiben sind ein sehr guter Kontrast zu der roten Aussenfarbe.
Die seltenen schwarzen Hella Scheinwerfer verleihem dem Passat ein sehr schönes Gesicht.
Der Passat ist nur noch viel zu hoch ... da muß ein Gewindefahrwerk her :-)
Die seltenen schwarzen Treser Rückleuchten stehen dem Passat auch sehr gut.
Hier sieht man im Hintergrund meinen 91er VW T3 Syncro Bus Transporter mit dem 95 PS WBX Motor, damit bin ich auch immer sehr gerne gefahren. Leider habe ich den verkauft ... das war ein großer Fehler.
Da der Passat unbedingt etwas nher in Richtung Strasse mu habe ich mir ein KW Gewindefahrwerk Variante 2 gekauft.
Es ist ein gebrauchtes KW Gewindefahrwerk, aber es hat erst gute 30 000 km runter.
Hier sieht man gut den Hhenunterschied zwischen dem vorderen original G60 Syncro Federbein und dem KW Gewindefahrwerk.
Das vordere linke original Federbein ist ausgebaut.
Das vordere linke KW Gewindefahrwerk Federbein ist nun eingebaut.
So siehts von oben aus.
Nachdem alle 4 KW Federbeine eingebaut und in der Hhe eingestellt wurden sieht das ganze schon sehr gut aus.
Vorne ist der Passat jetzt gute 9,5 cm nher an den Asphalt gekommen :-))
So gefllt mir die Optik schon wesentlich besser :-)
Hier Bilder von dem vorerst fertigen VW Passat G60 Syncro Kombi nach den bisherigen Umbauten.
Hinten ist er um gute 8,5 cm tiefer gekommen.
Jetzt mu nur noch die starre Anhngerkupplung durch eine mit abnehmbare Kopf ersetzt werden.
Mit dem KW Gewindefahrwerk liegt der schwere Passat wie ein Brett auf der Strasse, ich bin sehr zufrieden mit dem Fahrwerk.
So tief macht er einen guten Eindruck und so ist er auch noch sehr gut fahrbar.
Schnnnnnn tief :-)
Das tieferlegen kann ich also nun auch von der ToDo Liste streichen ... es stehen aber noch einige Punkte drauf die erledigt werden mssen ...
Die originale Frontmaske gefiel mir noch nie so richtig, darum habe ich mich auf die suche nach einer schnen Bad Look bzw. Bser Blick Frontmaske gemacht.
Diese hier gefllt mir sehr gut da sie aussen dem bsen Blick auch noch ein Lufteinlassgitter hat.
Nach dem ersten anpassen wurde die Frontmaske anschleifen und grundiert.
Sieht doch so schon wesentlich besser aus als die originle Passat Frontmaske ... jetzt mu die nur noch in Wagenfarbe lackiert werden.
So jetzt ist die neue Frontmaske in Wagenfarbe lackiert und montiert.
So macht der Passat einen schönen aggressiven Eindruck, das gefällt mir gut :-)
In verbindung mit den schwarzen Hella Scheinwerfern verleiht die Bad Look Maske dem Passat ein einzigartiges Gesicht.
Als nächstes stand dann der Einbau der Musikanlage auf dem Programm. Hier sieht man die beiden Verstärker. Der schwarze ist ein Clarion, der silberne ein Quadral Traffic A290X.
Zuerst mal wurde eine Multiplexplatte so zurechtgeschnitten das sie genau zwischen die hinteren original Schienen passt wo original die Laderaumabdeckung ist.
Dann wurde ausgemessen wie man am besten alle Anlagen Komponenten unterbringt und das Subwoofer Loch ausgeschitten.
Hier der schon montierte Clarion Subwoofer mit 28cm durchmesser.
Hier sieht man die ganzen Komponenten die auf der Multiplesplatte verbaut werden müssen. Neben dem Subwoofer und den beiden Verstärkern wird ein 3-Wege Canton Pullman Lautsprechersystem RS 5 verbaut.
Wenn ich alles so anordne msste ich mit dem Platz hin kommen.
Sieht doch schon ganz gut aus, jetzt nur noch alles einbauen.
Nach dem Subwoofer sind jetzt auch die beiden Tieftöner verbaut.
Nach dem genauen ausmessen sind jetzt alle Lautsprecher verbaut.
Macht doch einen guten Eindruck, jetzt noch die Multiplexplatte von unten schwarz sprhen und von oben mit schwarzem Teppich bekleben.
Nachdem die Platte schwarz lackiert und mit Teppich bezogen wurde habe ich alle Komponenten eingebaut und schon mal grob die Kabel verlegt.
In die Seiten der Platte wurden Lcher gebohrt um dort die original Laufrollen der original Laderaumabdeckung zu verbauen.
Sieht gut aus. Die Platte wiegt jetzt fast 30 Kg :-))
Die Platte ist nun kpl. fertig bestckt und eingebaut. Passt perfekt und der Sound ist gigantisch.
Die ganzen Kabel wurden auch schn verlegt. Ich kann die Platte ruck zuck von der Stromversorgung, den 3 Chinchkablen und den Kabeln fr die vorderen Lautsprecher trennen so das man die ausbauen kann wenn man mal was greres transportieren mu.
Das neue Alpine CD Radio CDA-9812 RB ist nun auch angeschlossen und verbaut.
Ist ein klasse Radio mit unzhligen Funktionen und es kann sogar MP3 Discs abspielen.
Habe meinem Passat jetzt einen Satz Brock B2 Kompletträder spendiert.
Sieht super aus mit den breiten Walzen.
Die Felgen haben die Größe 9J x 16 und eine ET von 15.
Die Toyo T1 R Reifen haben die Größe 215/40 R16.
Gefällt mir richtig gut so :-)
Schön breit von hinten :-)
Schöne Felgen, breite Reifen und Keilform .... goilll :-))
Schön viel Felgenbett und die Felgen kann man auch sehr gut und leicht putzen.
Kupplungsschaden am 05.02.2008
Die Kupplungs Reparatur beim Syncro ist sehr aufwendig wie man an den ganzen Bildern sehen kann.
Die Front muß zuerst demontiert werden.
Danach gehts von unten weiter.
Ohne Hebebühne ist man hier aufgeschmissen.
Der Auspuff muß kpl. demontiert werden
Danach die Kardanwelle. Vor dem demontieren auf jeden Fall mit einem weißen Edding markieren in welcher Stellung sie zusammen geschraubt war.
Wenn man das nicht macht und die Kardanwelle nachher falsch zusammen schraubt führt dies zu Unwucht !!
Nun oben am Motor die Kabel, Benzinleitungen, etc. trennen.
Die ausgebaute Auspuffanlage.
Um die Klimaanlage nicht später neu befüllen zu müssen habe ich das kpl. System zusammen gelassen
Dafür habe ich den Klimakompressor vom Motor abgeschraubt.
Hab dann alles von der Klimaanlage an der Motorhaube festgebunden damit es nicht runterhängt.
So, der Motor mit Getriebe und kpl. Aggregatträger ist nun ausgebaut.
Hier sieht man noch mal wie ich die Klimaanlage aufgehangen habe.
Der ausgebaute Motor mit Getriebe.
Abgaskrümmer ist auch schon ab.
Hier sieht man auch noch mal gut wie ich die Kardanwelle markiert habe.
Jetzt muß noch die vordere Kardanwelle, der Anlasser und ein paar Halter demontiert werden um das Getriebe vom Motor zu lösen.
Ist viel Arbeit.
So geschafft, das Getriebe ist vom Motor getrennt.
Hier sieht man die kpl. Kupplung.
Das ausgebaute Getriebe kpl. mit dem Winkelgetriebe.
Alles sehr dreckig.
Da ich auch alle Dichtungen und Simmerringe am Getriebe erneuern will muß ich das Winkelgetriebe vom Hauptgetriebe trennen.
Das einzelne Winkelgetriebe.
Hier sieht man wo und wie das Winkelgetriebe am Hauptgetriebe sitzt.
Die Seite vom Winkelgetriebe die am Hauptgetriebe sitzt.
Nach einer längeren Putzaktion mit Bürsten, Zahnbürsten und jeder Menge Bremsenreiniger sieht das Getriebe wieder aus wie neu :-)
In die ganzen kleinen Ritzen und Vertiefungen kommt man nur sehr schlecht.
Sieht aber wieder echt toll aus ... die Arbeit hat sich gelohnt.
Das neue Ausrücklager mit dem neuen Ausrückhebel ist nun auch montiert.
Alter Federteller und Druckplatte sind demontiert.
Die neue Kupplung.
Winkelgetriebe ist auch gesäubert.
Erneuern des Simmerings des Antriebswellen Flansches.
Demontage des Flansches für die Kardanwelle
Dies ist der Simmerring für den Flansch der Kardanwelle.
Habe mir eine spezielle Halterung gebaut um die Schraube für den Flansch zu befestigen. Die muß nämlich mit 450 Nm befestigt werden.
Erneuerung der kleinen Dichtungen am Winkelgetriebe.
Lösen des Antriebswellen Flansches am Haupt Getriebe.
Das geht am besten wenn man von hinten 2 Metallstücke unterlegt (in meinen Fall waren es 2 kleine Meißel) und dann den Flansch mit 2 Schrauben raus zieht. Dies muß man aber vorsichtig und vor allem gleichmäßig machen !!
Der ausgebaute Antriebswellen Flansch.
Das ist der kleine Federring der hinten in die Nut auf den Antriebswellen Flansch geschoben wird.
Der alte Simmering
Der alte und der neue Simmering.
Nachdem die Getriebe fertig sind kümmere ich mich um die überholung des Motors. Hier ist ein Bolzen für die befestigung des Abgaskrümmers abgerissen (rot umrandet).
Hier sieht man es nochmal besser.
Der abgerissene Bolzen
Um das vernünftig zu reparieren muß auch die Ansaugbrücke demontiert werden.
Hier der demontierte Krümmer und die Ansaugbrücke.
Jetzt ist Platz genug um den abgerissenen Bolzen auszubohren.
Hier sieht man noch das eine Ventilschaftdichtung nicht mehr so gut ist ... also werde ich die später auch noch erneuern.
Vor dem ausbohren des abgerissenen Bolzens muß man alle Löcher gründlich verschließen. Da dürfen keine Bohrspäne rein kommen !!
So, nachdem der Bolzen ganz vorsichtig ausgebohrt wurde und ein neues Gewinde rein geschnitten wurde konnte der neue Bolzen festgeschraubt werden.
Hat alles gut geklappt und sieht klasse aus :-)
Dann will ich mich jetzt mal an die Ventilschaftdichtungen geben.
Also erst mal den Ventildeckel abmachen
Und dann die Nockenwelle samt Tassenstößel ausbauen.
Die ausgebauten Tassenstößel, die Nockenwelle mit den Nockenwellen Lagerschalen und die Zünkerzen.
So die neuen Ventilschaftdichtungen sind verbaut und die Tassenstößel sind auch schon wieder drin.
Nockenwelle und Ventildeckel mit samt neuer Dichtung sind auch wieder verbaut.
Die neue Kupplung ist drin und das überholte und sauber gemachte Getriebe sind auch wieder an ihrem Platz :-)
Noch schnell das Lenkgetriebe vom Dreck befreit.
Ein neues Hitzeschutzblech für das Abgasrohr wurde auch noch montiert.
Die vordere Kardanwelle ist jetzt auch wieder an Ihrem Platz.
Jetzt wurden noch die Einspritzdüsen erneuert die nicht mehr so gut waren und mit neuen Dichtringen versehen.
Die überholten Einspritzdüsen sind jetzt wieder verbaut.
Einbau der Einspritzleiste auf die Einspritzventile.
So nun ist der Motor wieder komplett und fertig für den Einbau ins Auto :-)
Der Motor sitzt jetzt endlich wieder an seinem Platz.
Fertig, alles hat sehr gut geklappt und der Motor sprang sofort an. Getriebe, Kupplung und Antrieb funktionieren jetzt wieder tadellos.
Der Passat hat eine starre Anhängerkupplung.
Diese wollte ich gegen eine abnehmbare Anhängerkupplung tauschen.
Er hat original 2 Anhänger Steckdosen verbaut, einmal die 7 polige und einmal die 13 polige.
Zuerst mal die Stoßstange demontieren.
Die demontierte Stoßstange.
Nun muß die Anhängerkupplung von der Stoßstange abgeschraubt werden.
Nach dem abschrauben der Anhängerkupplung sieht man hier am Stoßstangenträger das typische Passat Problem ... der Träger ist total verrostet.
Auch ein Problem sind die seitlichen Plastikhalter der Stoßstange, diese brechen oft ab (rot umrandet). Einzeln gibt es diese Halter leider nicht zu kaufen.
Ein Austausch ist schwierig da die Halter mit der Aussenhaut durch 4 Plastikverklebungen verbunden sind. Ich habe diese Verbindungen erhitzt und konnte den Halter so von der Stoßstange trennen.
Von einer anderen defekten Stoßstange habe ich mir einen ganzen Halter abgemacht.
Der neue Halter wird nun über die vorhandenen Plastikhalter geschoben.
Diese habe ich dann erneut erwärmt um so das den Halter mit der Stoßstange zu verbinden.
Zusätzlich werde ich den Halter noch mit Blechschrauben sichern. Man muß die Schrauben kürzen damit diese nicht durch die Aussenhaut der Stoßstange kommen.
Der fertige neue Halter mit der Befestigung. Das hält wunderbar.
Erste anprobe der gekauften abnehmbaren Anhängerkupplung.
Mit montiertem Kugelkopf.
Mit abgenommenem Kugelkopf.
Anprobe der Stoßstange um den Ausschnitt für die Anhängerkupplung anzuzeichenen.
Der Ausschnitt für die feste und die abnehmbare Anhängerkupplung ist anders, da muß man den Ausschnitt ein wenig anpassen.
Danach habe ich mir noch eine Abdeckung gebastelt.
Oha ... Rost am rechten Aussenschweller ...
Ein typisches Rostproblem beim Passat 35i mit den GT Verbreiterungen ist der Rost an den Schwellern.
Um die Schwellerverkleidung zu demontieren muß man die Popnieten vorne und hinten an den Radläufen ausbohren.
Danach muß man von unten die Plastikmuttern losschrauben.
Hier sieht man die vordere der 2 teiligen Schwellerverkleidung.
Wie man hier gut erkennen kann sammelt sich dort wo die Schrauben sind der Dreck. Dieser führt dazu das sich im laufe der jahre Rost am Schweller ansetzt und er durchrostet.
Hier eine durchgerostete Stelle. Es sind nur die Stellen an denen die original Schraubstifte zur befestigung der Plastikverkleidung sitzen.
An all den Schraubstiften sitzt der Rost weil dort der feuchte Dreck nicht mehr weg kann.
Dies führt dann zu Rost ...
... und zu durchrostungen.
Überall das gleiche Bild ...
Der Schweller an denen keine Schraubstifte sitzen ist noch gut, aber dort wo der Dreck nicht weg kann ist er durchgerostet.
Von innen ist der Schweller zum Glück noch nicht angegriffen.
Also zuerst mal die Roststelle großzügig wegschneiden.
Dann rundherum blenk machen um dort ein Reparaturblech drauf zu schweißen.
Die Reparaturbleche muß man sich selber bauen, die gibt es nicht zu kaufen. Ich nehmen hierfür 1mm dickes Blech.
Da ja nachher wieder die Plastikverkleidung drauf soll muß ich mir anzeichnen an welcher Stelle die Schraubstifte sitzen müssen. Dort habe ich dann ein Loch gebohrt und mir eine entsprechend lange Bleckschschraube besorgt.
Diese wird nun von hinten mit dem Blech verschweißt.
An allen verrosteten Stellen muß der Rost kpl. rausgeschnitten werden.
Hier sieht man wieder das von innen nichts vom Rost angegriffen ist.
Wieder rundherum blank machen ...
... und ein Blech basteln.
Ist für jedes Rostloch die gleiche Arbeitsweise ...
... großflächig wegschneiden ...
... blankschleifen ...
... und Blech mit Schraubstift basteln
Bevor man sich ans einschweißen begibt muß man sicherstellen das von innen nichts verschnörken oder brennen kann.
Dafür muß man innen den Sitz ausbauen und den Teppich hochheben um den Innenschweller freizulegen.
Von aussen muß man das Auto bzw. die Scheiben abhängen weil die Flex- und Schweißfunken sich sonst in die Scheieben einbrennen.
Ganz wichtig ist auch das man die Batterie VOR dem Schweißen abklemmt. Nur ein Schweißpunkt bei angeklemmter Batterie kann schon zu Schäden in der Elektronik bzw. im Motor Steuergerät führen !!
So, das erste Blech wurde angepasst und mit zwei Punkten angefeftet.
Um zu vermeiden das Wasser in den Innenschweller gelangt sollte man das Blech rundherum verschweißen. Das sollte man sehr vorsichtig und mit vielen einzelnen Punkten machen, wenn man eine ganze Naht macht verzieht sich das Blech.
Hier das erste kpl. rundherum verschweißte Blech mit der schon verputzten Naht.
Hier das zweite eingeschweißte Blech mit verputzter Naht.
Sehr wichtig beim schweißen ist das löschen von Feuer. Der sich in den Hohlräumen befindliche Holhlraumwachs fängt sehr leicht an zu brennen, darum immer durch die Öffnungen schauen ob es brennt und mit Druckluft die Flammen löschen.
Auch durch die Öffnungen unten am Bodenblech sollte man regelmäßig beim Schweißen auf Feuer achten und dies mit Druckluft ausblasen.
So, alle Bleche sind nun eingeschweißt und die Nähte sind verputzt.
Jetzt wird alles ordentlich mit Rostschutz Grundierung eingepinselt.
Der kpl. Schweller ist nun das erste mal grundiert.
Vor dem zweiten und evtl. dritten anstrich muß die Rostschutzfabe aushärten.
Von innen werden die ganzen Hohlräume wieder mit Hohlraumwachs geflutet. Man kann da so viel rein sprühen bis es wieder raus läuft.
Hier sieht man gut wie sich der Hohlraumwachs über das Blech gelegt hat. So schnell kommt da nichts mehr dran :-)
Nach dem die zweite bzw. dritte Schicht Rostschutz Grundierung getrocknet ist werden alle Schweißnähte und die Schwellerkante mit Sikaflex versiegelt.
Auch am Bodenblech und an den Löchern in denen die Gummistopfen sitzen wird alles mit Sikaflex versiegelt.
Die ferig versiegelten Stellen.
Nach dem trocknen von dem Sikaflex habe ich den ganzen Schweller noch mit Steinschlagschutz eingesprüht.
Sieht doch wieder sehr gut aus.
Das dürfte für die nächsten Jahre den Rost abhalten :-)
Der Passat bekommt mehr Leistung :-)
Verbaut werden heute eine Schrick Nockenwelle, Schrick Tassenstößel, 70mm Laderrad und ein Theibach G60 Chip.
Noch ist alles original ...
Dann mal los ...
Hier die ganzen Komponenten.
Den Racimex Zusatzölkühler Einbau findest du weiter unten auf dieser Seite.
Zuerst wurde der Luftfilterkasten demontiert um Platz für die erforderlichen Arbeiten zu schaffen.
Dann wurde der Ventildeckel demontiert.
Hier ist noch die original Nockenwelle verbaut.
Die Nockenwelle wird losgeschraubt.
Der Motor mit ausgebauter Nockenwelle ...
... und ausgebauten Tassenstößeln.
Hier die ausgebauten Teile.
Die alten und die neuen Schrick Tassenstößel
Die alte und die neue Schrick Nockenwelle.
Die neuen Schrick Tassenstößel wurden mit viel Öl eingesetzt.
Sieht schon ganz gut aus.
Die neue Schrick Nockenwelle betritt ihren neuen Arbeitsplatz.
Die festgeschraubte neue Nockenwelle.
Sitzt perfekt.
Jetzt die Steuerzeiten kontrollieren bzw. einstellen und den Zahnriemen wieder auflegen.
Das original Laderrad.
Kann man ausbauen ohne den G Lader dafür auszubauen..
Hier das originale und das neue 70mm Laderrad.
Da kommt jetzt das neue kleinere Laderrad drauf.
Das 70mm Laderrad ist nun auch verbaut.
Jetzt muß das Motor Steuergerät raus.
Dies sitzt vorne im Wasserfangkasten.
Kommt man aber sehr gut dran und kann es relativ problemlos ausbauen.
Das ausgebaute Motorsteuergerät.
Das muß man jetzt auseinander bauen um an den Chip zu kommen.
Hier sollte man sehr vorsichtig vorgehen um nichts dran zu zerstören.
Das geöffnete Motor Steuergerät in dem der original Chip sitzt.
Dieser wird jetzt vorsichtig entnommen und durch den extra für meinen G60 Passat programmierten Theibach Chip ersetzt.
Der alte Chip (oben ausgebaut) und der neue Theibach Chip (schon eingebaut).
Danach das Steuergerät wieder vorsichtig zusammen bauen.
Das Steuergerät mit dem neuen Chip sitzt wieder an seinem Arbeitsplatz :-)
Nun wieder alles zusammenbauen.
Der neue kürzere Rippenriemen muß auch noch eingebaut werden.
So wieder alles zusammen gebaut.
Jetzt mal einen Probelauf machen ...
Er sprang sofort an und läuft rund, das ist schon mal ein gutes Zeichen ... dann dürfte alles geklappt haben :-)
Hab die erste Probefahrt hinter mir ... kann nur W A U U U sagen ... ein Unterschied wie Tag und Nacht. Würde diese Komponenten sofort wieder verbauen. Der Passat hat jetzt Power ohne Ende :-)
Als nächstes steht der Einbau eines Racimex Ölkühler Kits an.
Erst mal schauen wo der Kühler am besten hinpasst. Da ich ja den Kühlergrill mit dem bösen Blick und dem Gitter in der Mitte verbaut habe ist dort der ideale Platz.
Dafür muß die Querverstrebung ausgebohrt werden, die kann ich nachher gut als Ölkühler Halter verwenden.
Erstmal wurde geschaut wie der Ölkühler am besten platziert werden kann.
So sitzt er schon ganz gut. Hab dann angezeichnet was von dem Träger noch weggeschnitten werden muß.
Die Verstrebung von dem Träger ist nun eingeschnitten.
Hier sieht man es nochmal besser.
Die Verstrebung ist jetzt entfernt.
So passt der Ölkühler perfekt da rein und bekommt genügend Kühlungsluft.
Bei der original Verstrebung hab ich angezeichnet wo ich schneiden muß.
Die fertig bearbeitete Verstrebung.
So soll die nachher den Ölkühler halten.
Das erste anpassen.
Sieht doch schon ganz gut aus.
So ist nachher die original Verstrebung auch wieder an ihrem original Platz ...
und hält zusätzlich noch den Ölkühler. Ideen muß man haben :-)
Jetzt noch die passende Halterung für den Ölkühler bauen.
2mm dickes Blech gibt einen sehr stabilen Halter.
Sitzt perfekt.
Beide fertigen Halter für den Ölkühler.
Sieht gut aus und passt perfekt.
Erste anprobe des Kühlergrills.
Durch das Gitter bekommt der Ölkühler genügend Fahrtwind ab.
Der Grill passt so auch noch perfekt.
Sieht dazu auch noch gut aus :-)
Der mit Klebeband fixierte Ölkühler.
Jetzt die Verstrebung en anpassen ...
und mit einem Schweißpunkt fixieren.
Die mit den Ölkühlerhaltern fertig verschweißte Verstrebung.
Kpl. verschweißt.
Das hält bombenfest.
Die fertige Verstrebung mit dem Ölkühler in der Mitte.
Wichtig ist immer das erneute kontrollieren damit nachher alles einwandfrei passt.
So sieht das schon ganz gut aus :-)
Auch der Grill passt perfekt ...
... ohne das er an den Ölkühler stößt.
Nun mal die Ölkühlerschläuche anschließen um zu schauen wie man die am besten verlegt ohne das sie irgendwo scheuern.
So müsste es gehen und der Grill passt weiterhin perfekt.
Sieht doch schon ganz gut aus.
Nachdem alles angepasst war habe ich die Halter in mehreren Schichten mit Rostschutzfarbe besprüht damit später nichts rosten kann.
Auch die Schnittstellen am Schlossträger wurden mehrfach grundiert.
Als nächstes kommt der Einbau des Ölkühleradapters mit dem Thermostat.
Dafür muß man zuerst mal den Ölfilter abschrauben.
Hier sieht man die Teile die verbaut werden müssen. Weil der lange original Ölfilter nachher nicht mehr passt muß man den vom Polo GTI (W712/52) nehmen, der ist etwas kürzer.
Der eingebaute Adapter.
Hier sieht man gut die beiden vorderen Anschlüsse an denen die Ölschläuche angeschraubt werden die dann zum Ölkühler gehen.
Von der länge her passen die Schläuche sehr gut so wie ich die verlegt habe.
Beide Ölkühlerschläuche sind nun verlegt und angeschlossen.
Man muß immer drauf achten das man die Schläuche so verlegt das sie nirgendwo dran scheuern können und das sie knickfrei liegen.
So gehts prima.
Der nun auch mit mehreren Schichten schwarzer Farbe besprühte Ölkühlerhalter kpl. mit dem Ölkühler.
Dieser wird jetzt wieder an seinem ursprünglichen Platz angeschraubt.
Sieht super aus und hält bombenfest.
Der anschluß der Ölkühlerschläuche.
Fast fertig, jetzt fehlt nur noch der Kühlergrill.
So fertig montiert.
Nach dem Öl einfüllen wurde der Motor laufen gelassen um alles auf Dichtheit zu prüfen. Alles war perfekt und der Ölkühler kann jetzt kühlen :-)